Gehgeschwindigkeit signalisiert Alzheimer-Risiko

Kleine Veränderungen in der Gangart einer Person, wie z. B. eine langsamere Schrittgeschwindigkeit oder ein variableres Schrittmaß, könnten Alzheimer-Krankheit signalisieren, noch bevor der mentale Rückgang ihren Tribut fordert.

Mehrere vorläufige Studien, die auf der Internationalen Konferenz der Alzheimer Association in Vancouver vorgestellt wurden, zeigen, dass Veränderungen des Gangs mit Gedächtnisstörungen und Demenz in Verbindung gebracht werden können, was eine mögliche Methode für eine frühere Diagnose dieser schwächenden Krankheit darstellt.

Die Forscher verwendeten verschiedene Methoden, um verschiedene Aspekte des Gangs der Teilnehmer zu messen, einschließlich Schrittlänge, Trittfrequenz (Schritte pro Minute) und Gehgeschwindigkeit. Sie gruppierten auch Menschen basierend auf ihren kognitiven Fähigkeiten - wie gesunde geistige Funktion, leichte kognitive Beeinträchtigung und Demenz.

Ein langsamer Gehen und eine kürzere Schrittlänge waren mit einem Rückgang der kognitiven Fähigkeiten und einem erhöhten Risiko für Demenzsymptome verbunden. Eine Studie fand auch heraus, dass das langsamere Gehen mit einem geringeren Gehirnvolumen verbunden war, auch in einem Bereich, der mit dem Gedächtnis zusammenhing.

Walking-Fähigkeit kann gut als ein frühes Signal der Alzheimer-Krankheit arbeiten, weil "Gehen und Bewegungen erfordern eine perfekte und gleichzeitige Integration mehrerer Bereiche des Gehirns", sagte Studie Forscher Dr. Rodolfo Savica sagte USA Today . Die Krankheit beeinflusst die Kommunikation zwischen diesen Bereichen, die sich in der Art und Weise zeigt, wie eine Person geht.

Diese Art von Tests, die noch nicht für den breiten Einsatz zugelassen sind, sollen die aktuellen neurologischen Untersuchungen nicht ersetzen. Stattdessen könnte es Ärzten helfen, Patienten schneller für weitere Tests zu identifizieren.

Eine der Studien auf der Konferenz zeigte auch, dass es möglich und vielleicht sogar genauer war, die Gehgeschwindigkeit in den eigenen Häusern der Patienten mit Bewegungssensoren zu messen.