Neue Forschung: Handys und Gehirntumore

Eine neue Studie fügt der laufenden Debatte über die Sicherheit von Mobiltelefonen weitere Beweise hinzu. Europäische Forscher untersuchten Handy-Abonnements und Gehirntumorraten bei mehr als 350.000 dänischen Bürgern. Sie beschränkten ihre Ergebnisse auch auf diejenigen, die einen Mobilfunkdienst für mindestens 10 Jahre abonniert hatten.

Die Ergebnisse: Kein erhöhtes Risiko für Gehirntumore bei Mobiltelefonnutzern, unabhängig von Alter oder Geschlecht.

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Das ist es also, richtig? Handys sind aus dem Schneider? Leider nicht ganz Die Studie hatte erhebliche Einschränkungen, vor allem, dass die Anzahl der Minuten, die eine Person pro Tag oder Woche für ein Mobiltelefon verbrachte, nicht erfasst wurde. Das ist so, als würde man Alkoholismus studieren, je nachdem, wie viel Zeit man in Reichweite einer Flasche verbringt, und nicht wie viel man trinkt.

Die Forscher definierten einen Mobiltelefonbenutzer als Person, die in ihrem Namen einen Zellvertrag hatte. Wenn Sie von Ihrem Unternehmen oder Ihren Eltern ein Telefon erhalten haben, selbst wenn Sie es stundenlang benutzt haben, hätte die Studie Sie als Nichtbenutzer eingestuft.

Die meisten Studien haben keinen Zusammenhang zwischen Handys und Krebs gefunden. Da die Technologie jedoch relativ neu ist, gibt es keine umfassenden Langzeitstudien darüber, wie das Drücken eines iPhone auf den Schädel jeden Tag oder mehr pro Tag das Krebsrisiko beeinflussen kann. Eine Studie ergab ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko für eine bestimmte Art von Gehirntumor in Verbindung mit einer „hohen Nutzung von Mobiltelefonen“ in einem Zeitraum von 10 Jahren - aber auch diese Forschung unterlag einigen Einschränkungen.

Unser Tipp: Gehen Sie auf Nummer sicher. Versuchen Sie so oft wie möglich, eine drahtgebundene Freisprecheinrichtung zu verwenden, um auf Ihrem Telefon zu sprechen. Oder versuchen Sie zumindest, das Telefon während des Gebrauchs einige Zentimeter von Ihrem Ohr entfernt zu halten. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben, dass Sie für jeden Millimeter, den Sie zwischen sich und Ihrem Telefon legen, die Absorption der Mikrowellenstrahlung im Körper um 15 Prozent reduzieren.

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