Besiege den Blitz

Jay Cutler war erschöpft - manchmal beim Anpfiff. Sein Arm wurde schwächer und er verlor an Gewicht. "Das medizinische Personal und ich waren der Meinung, dass es vielleicht nur der psychische und physische Stress war, ein Anfänger zu sein", sagt er. Er hat die letzte Saison überstanden und erhielt dann im April seine Diagnose: Typ-1-Diabetes. "Ich rechne nicht mit einer Heilung", sagt der 25-Jährige. "Aber ich werde nicht zulassen, dass dies mich kontrolliert."

Cutler hatte sich einem Team von 2 Millionen anderen Amerikanern mit Typ-1-Diabetes angeschlossen. Sein Pankreas konnte kein Insulin mehr produzieren, das dazu beiträgt, Zucker aus dem Blut in Zellen zu transportieren, um Energie zu gewinnen. Das erklärte den Gewichtsverlust um über 30 Pfund. Trotzdem hatte er in der letzten Saison alle 16 Spiele begonnen und absolvierte 64 Prozent seiner Pässe für fast 3.500 Yards. "Ich war erleichtert, als wir herausfanden, was es war und dass es behandelbar war", sagt er. "Jetzt kann ich mit 100 Prozent meiner Fähigkeiten spielen."

Die Gesundheit der Messerschmiede hängt von einer kleinen Insulinpumpe ab (bei Spielen entfernt). Er berechnet die Kohlenhydrate auf seinem Teller und passt die Pumpe entsprechend an. Er hebt mehr an, um den Muskelverlust umzukehren. "Ich werde gesund bleiben", sagt er. "Ich werde Punkte sammeln, und wir werden Gewinne erzielen. So einfach ist das." Seine vier Prinzipien der Beharrlichkeit folgen.

Prinzip 1: Die Opposition verstehen
Cutler spielte in der High School defensiv. "Ich habe gesehen, wie die Verteidigung einen QB ausnutzte", sagt er. "Ich habe das gesamte Feld, die Routen, die Fallen und all die offensiven Schwachstellen gesehen." Es funktioniert im Leben: Forscher der Northwestern University stellten fest, dass Menschen, die die Sichtweise der anderen Partei verstehen, eher ein günstiges Geschäft abschließen.

Prinzip 2: Schnapp dir deinen Schuss
Nur Vanderbilt - nicht gerade ein Schweinsleder-Kraftwerk - bot Cutler ein Stipendium an. Er zündete ein Feuer an und bewies sein Können gegen talentiertere Teams. "Das hat mich zu einem besseren Anführer gemacht", sagt er.

Prinzip 3: Spielen Sie über Ihrer Gehaltsstufe
Cutler wurde bei Vanderbilt 80 Mal entlassen, zwang ihn jedoch, Körper und Geist zu verbessern. "Mein Ansatz im Kraftraum bestand darin, alles zu tun, was die engen Enden und die Linebacker taten." Er packte 40 magere Pfund. Unter defensivem Druck lernte er "defensivere Pläne schneller zu lesen, Entscheidungen schnell zu treffen und den Ball genau dahin zu bringen, wo er sein musste".

Prinzip 4: Spielen Sie niemals auf Nummer sicher
Cutler war sicher bereit, gezogen zu werden, aber er besuchte immer noch das NFL-Kombinat, einen potenziellen Auftragskiller. "Ich hatte noch etwas zu beweisen", sagt er, "aber ich wusste auch, dass ich den besten Arm hatte. Warum sollte ich ihn dann verstecken?" Er passierte wunderschön, schlug 23 Bank-Press-Wiederholungen bei 225 Pfund heraus und lief einen 4,77 Sekunden langen 40-Yard-Schlag. Sein Lager schoss in die Höhe. Der Druck kann helfen: "Diese Last-Minute-Fahrten - das ist, wofür Sie spielen. Wenn Sie diese Situationen nicht genießen können, werden Sie nie großartig sein."

Könnten Sie Diabetes nebenbei?
Jay Cutler spielte eine ganze NFL-Saison, ohne zu wissen, dass er Typ-1-Diabetes hatte, eine Krankheit, die normalerweise im Kindesalter auftritt. Symptome können bei einem gesunden Erwachsenen nicht offensichtlich sein, sagt Keith Berkowitz, Arzt für Innere Medizin. Achten Sie auf diese Warnzeichen. Wenn Sie sie erleben, gehen Sie zu Ihrem Arzt.

Dein Körper
Ständiger Durst und häufiges Wasserlassen: Wenn Ihre Nieren keinen überschüssigen Blutzucker filtern und aufnehmen können, werden Sie dehydriert, trinken also mehr (und pinkeln mehr). Viel trinken und trotzdem durstig sein "sind ziemlich große Zeichen", sagt Dr. Berkowitz.

Gewichtsverlust und Müdigkeit: Ohne Insulin kann Zucker aus der Nahrung die Zellen nicht erreichen, so dass die Muskel- und Fettspeicher schrumpfen. Das kann Sie müde und reizbar machen. "Wenn Sie nicht zu Höchstleistungen arbeiten, stimmt etwas nicht", sagt Dr. Berkowitz.

Deine Sinne
Verschwommenes Sehen: Hohe Blutzuckerwerte können die Blutgefäße in der Netzhaut beschädigen. Unbehandelt kann dies zu dunklen Flecken, blinkenden Lichtern und schließlich zur Erblindung führen.

Prickelnde Extremitäten:
Hoher Blutzucker schädigt Kapillaren, die die Nerven besonders an Füßen, Händen und Penis nähren. Der schlechte Blutfluss verursacht ein Kribbeln.